| Kölner Stadtanzeiger, 08.11.2011 | report-k, 07.11.2011 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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"Fatal Banal" besinnt sich auf seine Wurzeln Köln, 7.11.2011, 16:30 Uhr > Der alternative Karneval des Ensembles "Fatal Banal" geht in die 21. Session. Ein Jahr nach ihrem runden Geburtstag besinnen sich die Karnevalisten auf ihre Wurzeln - ein "derbes und bissiges" Programm erwarte das Publikum ab dem 27. Januar 2012 im Bürgerzentrum Köln-Ehrenfeld - inklusive einer Selbsthilfegruppe für jene, die endlich mal Aufmerksamkeit bekommen wollen. --- Foto oben: Das gesamte "Fatal Banal"-Ensemble 2011/ 2012 --- "rotzfrech und böse" In der 21. Seesion erwartet die Besucher von "Fatal banal" eine bunte Mischung aus Karneval, Politik, Gesellschaft, Klamauk und "jede Menge Spaß", so erklärte heute Präsident Christoph Stubbe. Die acht Akteure wollen sich "rotzfrech und böse" zeigen, aber auch Emotionen und Alltägliches soll nicht zu kurz kommen. In dem drei Stunden dauernden Programm zeigt das Ensemble etwa eine von Katastrophen erschütterte Welt - doch Köln schunkelt weiter. Und wer nicht schunkelt, der demonstriert. "Aber gegen was eigentlich?", fragt sich das Ensemble? Daneben kann sich das Publikum wieder auf bekannte Gesichter wie "Chantalls Mutter", die "Hessin Alex" und den "abgewrackten Roggendorf-Thenhoven" freuen, ebenso wie auf eine Hommage an den verstorbenen Loriot. Selbst vor Nationalhymnen werde nicht haltgemacht und deren ursprüngliche, kölsche Entstehungsgeschichte gelüftet. Wem das noch nicht reicht, der kann sich den "Anonymen Anonymen" anschließen, einer Selbsthilfegruppe, für all jene, die durch Katastrophen endlich mal berühmt werden wollen. Zudem sind im Programm eine betrunken autofahrende Bischöfin und ein FDP-Landesvorsitzender mit dabei. Neuer Regisseur, alte Richtung Die größte Neuerung findet sich jedoch abseits der Bühne. Der Regisseur Rupert Schieche übernimmt zum ersten Mal das Zepter und nimmt sich der großen Aufgabe an, ein Programm zu erstellen, das sich verschiedener Stilmittel bedient. Neben Revue und Kabarett will Schieche auch wieder den ursprünglichen Slapstick in das Programm einbauen und "Fatal Banal" wieder zu seinen Ursprüngen leiten. Neben ihm sind auch im Ensemble selbst viele neue Gesichter zu erkennen. Begleitet wird das auch 2011/ 2012 von der "Fatal Banal"-Band mit neuen Musikern und Sophie Mende als Frontsängerin. Sie will wie in den Vorjahren die Gäste auch nach der Vorstellung noch "von den Bänken reißen". | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| koeln-nachrichten.de, 07.11.2011 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| koeln.de, 07.11.2011 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Lädt zu 16 alternativen Karnevalssitzung ein: das nicht ganz komplette Team von `Fatal banal´. Foto: ehu | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Fatal banal" will anonymen Promis helfen (ehu) Darauf mussten erst die alternativen Karnevalisten von Fatal banal" kommen: Sie gründeten die Selbsthilfegruppe Anonyme Anonyme". Da treffen sich der FDP-Landesvorsitzende, den niemand kennt, der Fußballbundesligaspieler, der es in keine Schlagzeile schafft, und die unbekannte Landesbischöfin. Wie ihnen geholfen wird, soll hier nicht verraten werden - denn das ist einer der Sketche des Programms für die kommende Session 2011/12. Premiere am 27. Januar. Am Montag gaben die Fatalbanalisten einen kleinen Einblick - schließlich beginnt am Samstag der Vorverkauf. Im Großen und Ganzen, sagt Präsi" Christoph Stubbe, stehen Themen und Musik fest. An den Texten wird noch gefeilt. Vor allem aber: Es muss noch kräftig geprobt werden. Dabei will man zurück zu den Wurzeln", wieder mehr Kabarettistisches bringen. Zuletzt sei alles doch ein wenig zu viel Revue gewesen. Deshalb habe man auch, ohne sich vom Alten im Streit getrennt zu haben, mit Rupert Schieche einen neuen Regisseur engagiert. Der will nun das Angebot etwas vielfältiger gestalten. Die "Fatal-banal-Band" wurde total umgekrempelt. Auch auf der Bühne steht ein Neuer Auch im Bühnenensemble gibt es mit Johannes Baldur einen Neuen. Und von der Band ist nur Saxofonistin Higgi Damen geblieben. Rotieren ist bei uns Tradition", so Stubbe. Im Programm wird es dafür ein Wiedersehen mit den Traditionsnummern Chantalls Mutter", dem Auftritt der Karnevalsgesellschaft Roggendorf-Thenhoven und der Hessin Alex geben. Man wird an Loriot erinnern und die 68er-Generation. Natürlich wird auch das Euro-Chaos in der EU thematisiert. Da fühlt sich Fatal banal äußerst kompetent. Denn Köln sei dafür ein Modell im Kleinen, auch hier werde nichts fertig. Außerdem: Jede europäische Nationalhymne haben einen Subtext - natürlich einen kölschen. Den Beweis liefern sie mit Kölner Liedgut gleich mit. Es darf mitgesungen werden. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Fatal banal": Einige Mitglieder fehlen noch auf dem Familienfoto. Foto: Jürgen Schön | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Samstag beginnt der Vorverkauf für Fatal banal" Weniger Revue, dafür mehr bissiger Kabarett: Zurück zu seinen karnevalistischen Wurzeln will das Fatal banal"-Kollektiv in der nahenden Karnevalssession. Die Ideen für das gute Dutzend Nummern stehen fest, es wird noch an Details gefeilt und fleißig geprobt. Am kommenden Samstag beginnt der Vorverkauf für die 16 Sitzungen im Bürgerzentrum Ehrenfeld. Das vereinigte Europa - ein Hort des Chaos? Für die Karnevalisten des Fatal banal"-Teams ist das kein Problem. Schließlich sind sie Kölner (die einen durch geburt, die anderen aus Überzeugung) - und Köln mit seinen ungelösten Problemen ist für sie sozusagen das Modell für den alten Kontinent. Bei ihren Forschungen fanden sie zudem heraus, dass der Ursprung aller europäischen Nationalhymnen in Wirklichkeit urkölsches Liedgut ist. Am Montag gaben sie einen kleine Vorgeschmack auf ihr Programm der am Freitag beginnen Session 2011/12. Natürlich nur einen ganz kleinen. Eins dürfte aber jetzt schon sicher sein: In die Selbsthilfegruppe der Anonymen Anonymen" müssen die Fatal-Banaler nicht eintreten. Da suchen der Bundesligafußballer, den keiner kennt, ebenso Verständnis wie der unbekannte FDP-Landespolitiker oder die leidende Landesbischöfin. Fatal Banal dagegen ist jetzt schon seit 21 Jahren eine feste Marke im Kölner Karneval. Nicht zuletzt durch Chantalls Mutter" und die schräge Karnevalsgesellschaft Roggendorf-Thenhoven - sie sind wieder mit dabei. Ein neuer Regisseur - Rupert Schieche - soll dafür sorgen, dass alte Gleise verlassen werden. Personelle Wechsel sind bei uns Tradition", so Sitzungs-Präsi" Christoph Stubbe, das bringe frischen Wind. So kann sich das Publikum nicht nur auf ein neues Bühnenmitglied freuen, auch die Fatal-banal-Band" wurde, nachdem zwei Musiker der alten Besetzung pausieren, bis auf Saxophonistin Higgi Damen komplett neu zusammengestellt. Ohne schmutzige Wäsche zu waschen. (js) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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10.11.2011, Kölnische Rundschau "Bissiger und böser soll es wieder werden" Kartenvorverkauf für den alternativen Karneval mit "Fatal Banal" startet am 12. November HANS-WILLI HERMANS EHRENFELD. Politiker, Banker, Wirtschaftsbosse - sie alle wirken derzeit ratlos, verunsichert, überfordert. Einer immerhin behält einen klaren Kopf: "Kaufen Sie Karten für die ,Fatal Banal´-Sitzungen. Eine sichere Anlage, denn die haben bis zum kommenden Februar garantiert nicht an Wert verloren", verkündet Christoph Stubbe, der die alternative Kult-Sitzung im Ehrenfelder Bürgerzentrum auch in ihrem 21. Jahr wieder als "Präsi" leiten wird. Am Samstag, 12. November, soll der Kartenvorverkauf beginnen, interessierte Jecke können ihre Tickets - für 24 oder 26 Euro - dann nach Sessionsauftakt und Katerfrühstück in der Zeit von 11 bis 13 Uhr im Bürgerzentrum erstehen. Was die Gäste bei der Premiere am Freitag, 27. Januar, und in den 15 weiteren Sitzungen bis Karnevalssonntag, 19. Februar, erwartet? "Es wird dick kommen", meinte Stubbe . So haben sich die "Fatal Banal"-Leute angesichts des bunten und unübersichtlichen Gipfel-Treibens auf europäischer Ebene gefragt, wo das Geheimnis für soviel Chaos liegen mag. Und prompt eine schlüssige Antwort gefunden, die die "Subtexte" einiger Nationalhymnen nahe legen: Die "Marseillaise" etwa unterlegen sie gesanglich mit "Ich ben ne Räuber" oder "God Save The Queen" mit "Einmol Prinz zo sin"" . Es gibt aber auch Ratschläge für "Anonyme Anonyme", die unter ihrer Anonymität leiden: In einem Sketch mit einem Bundesliga-Kicker, dessen Namen niemand kennt, heißt es: "Drogen nehmen, fremd gehen, besoffen bei Rot über die Ampel fahren - suchen Sie sich was aus." Verglichen mit dem Vorjahr sind einige personelle Änderungen zu verzeichnen, nicht nur bei den Akteuren auf der Bühne, sondern auch bei der "Fatal Banal"-Band. Der Keyboarder kommt nun aus Euskirchen, der Schlagzeuger aus Bosnien und Sängerin Sophie Mende ist gar eine echte Weimaranerin. "Ist doch egal, woran man stirbt", singt sie in "Ich habe Schiss", einem Lied über die Vielzahl potenzieller Gefahren, und dichtet: "Vielleicht an einem Attentat oder an fremden Genen im Salat." Einige der Umbesetzungen, so Gründungsmitglied Meinolf Schuben, erklärten sich ganz normal aus dem Bedürfnis einiger Hobby-Karnevalisten, auch mal eine Auszeit vom anstrengenden Sitzungsgeschäft samt Vorbereitung zu nehmen: "Aber wir arbeiten jetzt auch mit einem neuen Regisseur zusammen, weil wir Rückmeldung bekommen haben, dass wir in den letzten Jahren etwas zu sehr in Richtung Revue gegangen sind." Der "Neue", Rupert Schieche, Schauspieler, Regisseur und Sprachartist mit Soloprogramm, verspricht, dass der Anteil an Choreografien und Gesangsnummern zugunsten von Schauspiel, Kabarett und Slapstick zurückgefahren wird: "Bissiger und böser soll es wieder werden." Meinolf Schuben meint sogar: "Da ist eine Nummer dabei - also mit der werden wir einige Leute im Publikum vergraulen." www.fatalbanal.de Das Ensemble von Fatal Banal freut sich auf die Premiere. (Foto: Hermans) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||